Diäten machen dick. Crashdiät nein danke!

Kaum beginnt der Frühling, ist alle Welt auf Diät. Zeitschriften und Magazine sind voll von Berichten über die neuesten Diättrends und voller Motivation stürzen sich viele Abnehmwillige auf die aktuelle Modediät, die sich nur allzu oft als Crashdiät erweist.

Diäten machen dick

Auch ich habe das viele Jahre lang gemacht. Ein paar Wochen lang verzichtet man auf alles, was einem ernährungsmäßig lieb und teuer ist, kasteit und quält sich. Der Heißhunger wird immer größer, aber der rasche Erfolg auf der Waage hält einen bei der Stange. So lange bis man irgendwann (das geht meistens recht schnell) entweder einen Gewichtsstillstand erreicht oder Hunger bzw. Heißhunger so groß werden, dass man nicht mehr dagegen ankommt. An dieser Stelle wird einem meist bewusst, dass man die Diät niemals dauerhaft durchführen kann und man wirft frustriert das Handtuch.

Das Geheimnis: Langfristig denken

Wer dauerhaft abnehmen möchte, muss sein Essverhalten ernsthaft hinterfragen. Sehr hilfreich kann es sein, mal eine Woche lang ein Tagebuch zu führen. Ganz normal weiteressen wie gewohnt und alles aufschreiben, was man gegessen hat. Auch warum man gegessen hat, z.B. Hunger, Appetit, Ärger, Stress, Langeweile, Kummer, Beisammensein mit Freunden usw. Wenn man einmal weiß, welche Faktoren dazu führen, dass man isst obwohl man gar nicht hungrig ist, kann man darangehen das Übel an der Wurzel zu packen.

Ausgewogene Ernährung

Des weiteren kann das Diät-Tagebuch helfen, Ernährungsfehlern auf die Spur zu kommen. Oft ist einem gar nicht so richtig bewusst, was man den ganzen Tag über in sich hineinstopft. Wird einem das eigene Essverhalten bewusst, kann man gezielt etwas ändern. Zum Beispiel den übermäßigen Konsum von Säften und Limonaden einschränken und stattdessen mehr Wasser oder Tee trinken. Weißmehlprodukte gegen Vollkornprodukte tauschen. Als Zwischenmahlzeit häufiger Obst, Gemüse oder Joghurt statt Sandwich oder Süßes vom Bäcker.

Komplizen und Mitwisser

Man bleibt leichter bei der Stange, wenn man Familie und Freunde in die Diätpläne einweiht. Wenn das Umfeld von den Abnehmplänen weiß, werden seltener Versuchungen und Verlockungen an einen herangetragen, weil (hoffentlich) vom Umfeld mehr Rücksicht genommen wird. Vielleicht findet sich ja sogar ein Mitstreiter, sodass man sich gegenseitig motivieren kann?

Enigma

About Enigma

Ich bin Enigma, weiblich, Baujahr 1977, Mutter von 2 Jungs.

Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit meinem Gewicht. Ich war immer schon pummelig, im Turnunterricht eine Niete und von klein auf gehänselt. Meine ersten Diäterfahrungen machte ich im Alter von ca. 12 oder 13 Jahren, seither hab ich eine Bilderbuch-Diätenkarierre hingelegt mit allem, was dazugehört. Unzählige Diäten, und auf jede davon folge der Jojo-Effekt wie das Amen im Gebet.

Im Sommer 2010 habe ich bei einem Gewicht von 152,3 Kilo die Reißleine gezogen, meine Lebensweise komplett umgestellt und seit diesem Zeitpunkt endlich wirklich Gewicht verloren. Im Lauf von 9 Monaten habe ich 40 Kilo abgenommen, danach ging es langsamer vonstatten und das Jahr 2012 bescherte mir aufgrund privater Probleme leider wieder ein paar Kilos mehr, aber ich bin weiter am Kämpfen und möchte meinen Traum verwirklichen, unter 80 Kilo zu kommen.

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