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Den inneren Schweinehund überwinden

Jeder von uns hat in der einen oder anderen Situation schon Bekanntschaft mit dem uns innewohnenden ungeliebten Haustier gemacht. Dem inneren Schweinehund, kurz und bündig auch ISCH genannt. Bei allen Vorhaben, zu denen man sich nur schwer überwinden kann, hat unser innerer Schweinehund hieb- und stichfeste Ausreden parat, warum es gerade heute nicht möglich ist, unsere Pläne in die Tat umzusetzen. Wie kommt man bloß gegen den inneren Schweinehund an?

Nichts auf die lange Bank schieben

Ein ganz typisches Symptom für die ISCH-Krankheit ist das vor sich Herschieben. Man möchte sein Vorhaben eh umsetzen, aber man findet tausend Gründe, warum es gerade HEUTE nicht geht. Der Kopf tut weh, das Wetter passt nicht, irgend eine dringende Arbeit muss vorher noch erledigt werden. Heute geht es nicht, aber MORGEN wird ganz bestimmt nichts dazwischenkommen. Typischer Vertreter dieser Sichtweise: Die Morgen-Diät. Das einzige Rezept dagegen lautet – so unsympathisch das auch klingen mag: Keine Ausreden gelten lassen und das geplante Vorhaben nicht hinausschieben.

Gute Planung und konkrete Ziele

Gute Planung geht Hand in Hand mit dem oben Genannten. Wer seine Ziele nur schwammig definiert und keinen konkreten Plan hat, wird sich auch mit der Umsetzung schwer tun. Hier hilft nur, eine klare Linie zu verfolgen. Konkrete Ziele stecken und klare Wege definieren, wie man diese Ziele dann auch erreichen kann. Statt sich zum Ziel zu setzen, jeden Tag etwas Bewegung zu machen, könnte man dieses Ziel ganz konkret formulieren. Hier ein paar Anregungen:

Schwammig / diffus konkret formuliert
Ich möchte jeden Tag Sport machen ich werde jeden Tag nach dem Aufstehen eine halbe Stunde Gymnastik   machen / Radfahren / laufen / walken etc.
Ab sofort ernähre ich mich gesünder ich esse jeden Tag 5 Portionen Obst und Gemüse (Strichliste!), trinke   mindestens 2 Liter Wasser (Strichliste!), ich ersetze fette Wurst durch   mageren Schinken etc.

 

Realistische Ziele setzen

Wer sich Ziele setzt, möchte sie natürlich auch erreichen können. Wer seit vielen Jahren ein Leben als Couch-Potatoe führt und seine täglichen Bewegungseinheiten nicht über die paar Schritte vom Kühlschrank zum Fernseher hinausbekommt, sollte sich vielleicht nicht unbedingt einen Marathon als nächstes Ziel setzen. Kleine, kurzfristig erreichbare Ziele motivieren ungemein. Es kann auch helfen, unterschiedliche Ziele zu setzen. Einerseits Ziele, die man innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens erreichen kann, aber andererseits auch Etappen- und längerfristige Ziele, auf die man hinarbeiten kann.

Überwindung schafft positive Erfolgserlebnisse

Je öfter der innere Schweinehund den Kampf gewinnt, desto geringer die Motivation. Natürlich muss man sich – besonders am Anfang – persönlich überwinden, um seine Ziele zu erreichen. Doch hinterher ist das Glücksgefühl umso größer, und je öfter man sich überwindet, desto größer das Glücksgefühl. Danach kann man regelrecht süchtig werden! Die persönlichen Fortschritte z.B. anhand eines Trainings- und / oder Diättagebuchs zu notieren, kann einen zusätzlichen Motivationsschub bieten.

3 Kommentare zu “Den inneren Schweinehund überwinden”

  1. Onno schreibt:

    Hallo,

    die Tipps haben mir richtig geholfen. Das ist einfach unglaublich, wie schwierig das manchmal ist, seinen Schweinehund zu überwinden. Gerade wenn man in ganz anderen Tagesabläufen steckt, muss man sich schon sehr am Riemen reißen 🙂

  2. JUP schreibt:

    Mit gefällt Deine Seite. Hier findet man viele super Tipps. LG JUP

  3. Enigma schreibt:

    Hallo Jup und Onno,

    vielen Dank für Eure Kommentare – das freut mich richtig, dass meine Tipps Euch gefallen! Danke!

    lg Enigma

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