Man bekommt nicht was man sich wünscht, sondern wofür man arbeitet

Das wird mein neuer Leitspruch! Denn es stimmt. Wünschen hilft wenig, oder jedenfalls kann es höchstens ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Wichtig ist, dass man an dem, was man erreichen will, auch wirklich arbeitet. Man muss aktiv werden und etwas tun, sonst wird man seine Ziele nie erreichen.

Das ist bei allen Dingen im Leben so, und selbstverständlich auch beim Abnehmen. Vom Wünschen allein hat noch keiner abgenommen! Aktiv muss man werden und dem Wünschen auch Taten folgen lassen. Abnehmen funktioniert nicht, wenn man weitermacht wie bisher. Man muss der Ursache für das Übergewicht zu Leibe rücken. Die Gründe herausfinden, falsche Essmuster erkennen und durchbrechen und mehr Bewegung in den Alltag einbauen.

Es gehört aber noch viel mehr dazu: Mit sich selbst im Reinen sein, sich akzeptieren wie man ist. Sonst arbeitet man gegen sich selbst. So verrückt es klingt, denn wer ist schon glücklich mit seinem Übergewicht und wie soll man sich selbst akzeptieren, wenn man sich in seiner Haut nicht wohlfühlt? Und doch habe ich festgestellt, dass die Selbstakzeptanz ein ganz wichtiger Schritt ist. Frieden mit dem eigenen Körper zu schließen, denn schließlich kann er nichts dafür, dass er aussieht wie er aussieht. Unser Körper ist das Resultat dessen, was wir unser Leben lang mit ihm gemacht haben. Wollen wir an unserem Aussehen, unserem Gewicht und unserer Fitness nun etwas ändern, heißt es, fleißig daran zu arbeiten! Und zwar nicht mit Frust und Ärger über die überflüssigen Pfunde, sondern mit Freude und mit dem Bewusstsein vor Augen, was wir alles erreichen können.

In genau dieser Stimmung befinde ich mich derzeit. Ich möchte etwas erreichen, möchte mich wieder wohler fühlen und fitter werden. Und weil mir das „möchten“ und „wünschen“ nun mal nicht viel bringt, arbeite ich bewusst daran, meine Ziele zu erreichen. Gehe wieder täglich laufen und ernähre mich bewusster. Und ich sorge täglich für eine Portion Glück und positives Denken, denn auch das ist wichtig.

Enigma

About Enigma

Ich bin Enigma, weiblich, Baujahr 1977, Mutter von 2 Jungs.

Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit meinem Gewicht. Ich war immer schon pummelig, im Turnunterricht eine Niete und von klein auf gehänselt. Meine ersten Diäterfahrungen machte ich im Alter von ca. 12 oder 13 Jahren, seither hab ich eine Bilderbuch-Diätenkarierre hingelegt mit allem, was dazugehört. Unzählige Diäten, und auf jede davon folge der Jojo-Effekt wie das Amen im Gebet.

Im Sommer 2010 habe ich bei einem Gewicht von 152,3 Kilo die Reißleine gezogen, meine Lebensweise komplett umgestellt und seit diesem Zeitpunkt endlich wirklich Gewicht verloren. Im Lauf von 9 Monaten habe ich 40 Kilo abgenommen, danach ging es langsamer vonstatten und das Jahr 2012 bescherte mir aufgrund privater Probleme leider wieder ein paar Kilos mehr, aber ich bin weiter am Kämpfen und möchte meinen Traum verwirklichen, unter 80 Kilo zu kommen.

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