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Schlank sein, was bedeutet das für mich?

Ich denke seit meinem Artikel über die Selbstwahrnehmung darüber nach, was schlank sein jetzt in diesem Moment für mich bedeutet. Wann bin ich schlank? Bin ich es wenn ich 60 kg wiege? Bin ich es wenn ich in den Spiegel gucke und denke: Ja, so siehst du gut aus? (auch wenn medizinisch gesehen immer noch 10 kg zuviel da sind). Ich finde es ganz spannend da auf die verschiedenen Möglichkeiten zu gucken. Es macht mich neugierig, wann ich an dem Punkt bin, an dem ich sage: So bleibe ich!

Als ich bei AIQUM anfing war mein Ziel 70 kg. Im Moment bin ich mir gar nicht so sicher das ich wirklich da hin will. Im Moment könnte ich mich so mit Kleidergröße 44 gut anfreunden. Ob das so bleibt? Wir werden sehen.

Abends vor dem Einschlafen versuche ich mich zu erinnern, wie ich in den verschiedenen Gewichtsstadien ausgesehen habe, und versuche das meinen jetzigen Grundvoraussetzungen anzugleichen. Im Moment gefalle ich mir in der Imagination am Besten zwischen 80 und 85 kg. Ich bin so gespannt.

Ich trommele ja jeden Abend vor dem Einschlafen und dabei entstehen Bilder vor meinem geistigen Auge. Manchmal sind es Situationen in denen ich mich schön gefühlt habe. Die gibt es auch heute noch, meistens dann wenn der Liebste vor dem Einschlafen sagt: Bis nachher meine Schöne! Aber ich meine früher. Denn die Vergangenheit in Verbindung mit meinem Gewicht ist sehr präsent, seid ich mir die Bilder angesehen habe. Aber es gibt auch die Momente, in denen ich vor Verletzung sprachlos war und von denen ich nicht vielen erzählt habe. Zum Beispiel als ich so mit 17 meine Eltern an der Ostsee besucht habe, ich wog da um die 65 kg und war toller Stimmung. Das Wetter war klasse und ich bin schon immer so ein Meerweib gewesen. Vor Freude bin ich den Strand längs gelaufen und wollte ein Rad schlagen. Dabei bin ich mit einer Hand falsch aufgekommen und bin gefallen. Kommentar meines Vaters: Seh zu das dein Arsch wieder dünner wird, dann klappt das auch. Kommentar meiner Mutter: Werde endlich erwachsen! Deine Geltungssucht ist unerträglich! Kurz danach bin ich von zu hause ausgezogen. Als ich mich an diesen Vorfall erinnerte packte mich echt die Wut. Himmel, ich bin 1,70 groß und habe 65 kg gewogen und die dachten ich bin fett???? Oder welcher Grund war da für so eine Bemerkung? Ich weiß es nicht, ich habe mich nur wieder klein und hässlich gefühlt und hatte das Gefühl nicht zu genügen. Das kuriose ist, meine ältere Schwester war im Gegensatz zu mir ein dickes Kind und ist immer gleichbleibend übergewichtig gewesen. Da gab es solche Bemerkungen nie.

Auch möchte ich einmal wissen warum diese Erinnerungen immer noch so schmerzen. Es sollte doch mal vorbei sein. Vielleicht überwinde ich ja diese Phase irgendwann. Erst einmal habe ich mich damit getröstet das ich mir Erwiderungen ausgedacht habe, die solche Bemerkungen verdient hätten. Dann damals war ich einfach sprachlos und bin nur ins Wasser gelaufen und weit raus geschwommen.

Trostreiche See

Hier noch einmal ein Bild meiner Trösterin seit Kindertagen. Ich glaube manchmal das Meer ist salzig weil ich mich sooft daran und darin ausgeheult habe. Aber die Ostsee hat mich immer gewiegt und getröstet. Heute noch ist das meine Anlaufstelle wenn ich Kummer habe, oder aber meinen Kopf klar kriegen muss.

7 Kommentare zu “Schlank sein, was bedeutet das für mich?”

  1. Requendel schreibt:

    Hey Karin,
    ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen dass sich Dein Wunschgewicht noch ganz oft ändern wird. Es ist so stimmungsabhängig. Ich dachte zu Beginn dass ich mit 90 Kilo völlig zufrieden bin und als ich kurz vor 90 war habe ich mein Wunschgewicht auf 80 heruntergestellt und mit 80 bin ich immer noch nicht zufrieden. Ich habe ein bestimmtes Bild von mir im Kopf. Meist ist es nur nebenhaft erkennbar, aber ich glaube wenn ich den Bild näher gekommen bin dann bin ich zufrieden. Das ist nicht total dünn, das ist eher kräftig und muskulös.
    Mal sehen ob ich es hin bekomme. Als großes Ziel ist steht jetzt aber das Normalgewicht an. Ich will doch einmal in der Norm liegen :-). Mal sehen wie es sich anfühlt, na ja so zwei Jahre dürfte das aber noch dauern.
    lg
    Renate

  2. Karin schreibt:

    Ich glaube du hast recht. Im Moment bin ich zufrieden wenn ich überhaupt ein klares Bild von mir kriege. Bin ein wenig angeditscht ob der Altlasten die da aus dem Fett kriechen.
    Alles Liebe
    Karin

  3. lili schreibt:

    ä-ä

  4. lili schreibt:

    ja jeder hat seine Probleme.

  5. Andrea schreibt:

    Also amn muss nur aufpassen dass man sein Wunschgewicht nicht immer weiter herunterschraubt. Wenn Abnehmen grad so richtig klappt werd ich fast süchtig (die paar Kilogehen auch noch).

  6. abihsot schreibt:

    Hallo,
    ich habe ein kleines „problem“. Ich habe über einige Jahre an essstörungen gelitten. vor etwa drei-vier jahren habe ich diese in den griff bekommen. bisher gehts mir auch gut und ich will das auch nie wieder mitmachen müssen!! auch keiner/keinem anderen wünsche ich das! allerdings habe ich seit dem probleme zu erkennen, ob ich dick oder dünn bin. ich stehe vor dem spiegel und sehe immer nur ein bild: „dick“. ich ignoriere das und „verlasse“ mich mehr auf meinen freund und ab und zu auf die waage. bin ich bei einer größe von etwa 1,60 m und einem gewicht von 60 kg zu dick? ich weiß, dass mein freund dicke sehr unästhätisch findet, habe deshalb auch etwas angst zu dick zu werden. er meint ich sehe ok aus, aber ich finde mich wirklich zu dick. um mir ein bild von meiner figur machen zu können sehe ich mir andere frauen auf der straße an, die etwa die gleiche körpergröße wie ich haben und dann fange ich an zu überlegen: „wiegt sie auch 60? oder ist sie dünner/dicker?“ es zerrt an meinen nerven nicht zu wissen ob ich normal oder zu dick oder zu dünn bin. ich wünschte ich könnte in den spiegel sehen und wirklcih erkennen wie ich aussehe. wenn jmd mir einen rat geben könnte, wie ich wieder richtig „sehen“ kann was normal bei mir ist, dann schreibt mir. und bitte schreibt mir (wirklich ehrlich!!) ob ich zu dick bin, zu dünn oder vlt irgendeinen grenzwert habe.
    ich wünsche das keinem, es ist echt schwer mit solch einer situation umgehen zu müssen, ständige unwissenheit….

  7. abihsot schreibt:

    achso, zu meinem ersten post:
    ich würde gerne abnehmen, 53 kg, wäre das im rahmen? ich habe halt nur angst, wieder irgendwelche essstörungen zu bekommen, traue mich deswegen auch nicht an diäten. soll ich an meinem essverhalten was ändern? ich esse etwa zwei-dreimal die woche einen richtigen salat, mit sonneblumenkernen, tomate, gurke, paprika und ohne dressing, nur etwas sonnenblummenöl. genauso oft gibt es bei uns fisch. machnmal mach ich selbst was, manchmal aus der tiefkühltruhe. ansonsten gibts normale sachen. so acuh mal zwischendurch panierte schnitzel oder halt spargel mit sauce hollondaise (wovon mein süßer allerdings bei fast 2 m größe das meiste ißt, ich esse nicht so viel. bei kleinen schnitzeln mit einer größe von etwa 5cmx5cm esse ich höchstens zwei, mehr schaffe ich auch nicht, eher esse ich dann nur eins). allerdings arbeite ich in einem büro, sitze also sehr viel.
    soll ich von allem einfach noch etwas weniger essen? also beim scnitzel halt nur noch eins und keine zwei mehr und meine reis-kartoffel-nudel-portionen etwas reduzieren? ich mache bei meinen gemüsebeilagen bei mir schon immer mehr rauf…
    möhren und erbsen esse ich ganz gerne, soll ich dafür einfach den kartoffelbrei reduzieren und mehr vom gemüse raufmachen? und bei den anderen speisen auch? ob das hilft, oder ist man als bürokauffrau an einen strengeren speiseplan gebunden? sollte ich noch mehr auf mein essen achten? was kann ich tun? gibt es sachen die ich vermeiden soll? habe mal gehört, dass weizenmehl wasser speichert. ich esse mischbrot und dunkles brot, weißbrot mag ich nicht so gern. reicht das schon um den weizenmehlanteil zu reduzieren? gibt es noch mehr solcher „fallen“, wo man nicht gleich weiß, dass sie dick machen? ich denke das waren jetzt alle fragen.

    ich hoffe es ist euch nicht zu viel zum lesen. hoffe auf gute ratschläge von euch!!

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