Die Macht der Gedanken beim Abnehmen

Gedanken beeinflussen unser Leben, und da bildet das Abnehmen keine Ausnahme. Wer an seine Diät bzw. ans Abnehmen mit einer negativen Grundeinstellung herangeht, weil er es mit hungern und Verzicht in Verbindung bringt, wird wahrscheinlich scheitern. Positives Denken hingegen hilft beim Abnehmen.

Positive innere Einstellung

Mit einer positiven Grundhaltung ans Abnehmen heranzugehen, ist ungemein hilfreich. Natürlich erfordert eine Ernährungsumstellung, dass man Gewohnheiten und Rituale ändert, und in gewisser Weise ist dadurch wohl auch ein Maß an Verzicht und Veränderung nötig. Man sollte sich aber beim Abnehmen die Macht der Gedanken zu Hilfe nehmen, um sich auf das Positive zu konzentrieren statt dem nachzutrauern, was man verändern muss. Mir hilft es, daran zu denken dass es meinem Körper gut tut, mich gesund zu ernähren. Dass es mich schön, schlank und gesund macht. Positive Auswirkungen des Abnehmens zu visualisieren, kann auch hilfreich sein. So kann man sich zum Beispiel bildlich vorstellen, wie man in neuen Jeans in einer kleineren Kleidergröße aussehen wird, oder dass man im nächsten Urlaub einen Bikini tragen kann, ohne sich zu genieren.

Übergewicht hat oft psychische Ursachen

Dem Zusammenhang zwischen Psyche und Übergewicht wird immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Man weiß heute, dass Essen im Gehirn die selben Suchtsymptome erzeugen kann wie bei einer Alkohol- oder Nikotinsucht. Das gibt zu denken, denn daraus wird erkennbar, was dicke Menschen schon lange wissen: Mit weniger essen ist es noch lange nicht getan. Essen kann eine echte Sucht sein. Um abzunehmen, ist daher oft eine regelrechte Umschulung oder Umpolung des Gehirns nötig, damit man seine Befriedigung bzw. „Belohnung“ nicht mehr aus dem Essen zieht, sondern Alternativen findet. Wie bei jeder Sucht ist es nicht einfach damit getan, das Suchtmittel zu streichen, sondern es muss ein Ersatz dafür gefunden werden.

Gelassenheit und Entspannung

Für Personen, die abnehmen möchten, ist ausreichend Entspannung und eine gesunde Portion Gelassenheit besonders wichtig. Negativer Stress erhöht das Gefahrenpotential für unkontrollierbare Heißhungerattacken. Man sollte ausreichend Zeit für angenehme Freizeitgestaltung schaffen und versuchen, sich durch Stressfaktoren nicht allzu sehr aus der Bahn werfen zu lassen.

Enigma

About Enigma

Ich bin Enigma, weiblich, Baujahr 1977, Mutter von 2 Jungs.

Seit meiner Kindheit kämpfe ich mit meinem Gewicht. Ich war immer schon pummelig, im Turnunterricht eine Niete und von klein auf gehänselt. Meine ersten Diäterfahrungen machte ich im Alter von ca. 12 oder 13 Jahren, seither hab ich eine Bilderbuch-Diätenkarierre hingelegt mit allem, was dazugehört. Unzählige Diäten, und auf jede davon folge der Jojo-Effekt wie das Amen im Gebet.

Im Sommer 2010 habe ich bei einem Gewicht von 152,3 Kilo die Reißleine gezogen, meine Lebensweise komplett umgestellt und seit diesem Zeitpunkt endlich wirklich Gewicht verloren. Im Lauf von 9 Monaten habe ich 40 Kilo abgenommen, danach ging es langsamer vonstatten und das Jahr 2012 bescherte mir aufgrund privater Probleme leider wieder ein paar Kilos mehr, aber ich bin weiter am Kämpfen und möchte meinen Traum verwirklichen, unter 80 Kilo zu kommen.

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